2 Rothalsgänse an der Geschiebesperre

Zumindest vom 28. bis zum 30. März 2015 hielten sich zwei Rothalsgänse im Leinetal bei Northeim auf, unter anderem auch an der Geschiebsperre.

Zumindest vom 28. bis zum 30. März 2015 hielten sich zwei Rothalsgänse im Leinetal bei Northeim auf, u.a. auch an der Geschiebsperre.

Eigentlich gehört die Rothalsgans zu den so genannten Meergänsen, aber auch im Binnenland taucht sie immer mal wieder auf. So auch jetzt an der Geschiebesperre Hollenstedt. Ihr Gefieder ist attraktiv bunt, schwarz mit deutlichen weißen Konturlinien und der Hals ist, wie der Name bereits sagt, rostrot (Bilder). Bei dem zweiten Tier, das nicht so intensiv gefärbt ist, handelt es sich um ein Jungtier.

Rothalsgänse brüten in der europäischen Arktis, vor allem im westlichen Sibirien. Sie überwintert vor allem an der ukrainischen, rumänischen und bulgarischen Schwarzmeerküste. Bei den in Westeuropa beobachteten Tieren handelt es sich vermutlich oftmals um Gefangenschaftsflüchtlinge, allerdings wurde auch schon Wildtiere nachgewiesen.